Unser Leitbild                            *                              

   

1.Leitsatz
  Eltern-Schüler-Lehrer: Gemeinsam sind wir besser!

 

Vom  Ich    zum   Du     zum Wir
Unsere Schule soll als angenehmer Arbeitsplatz für Schüler und für Lehrer empfunden werden.  Aber auch die Eltern sollen gerne in die Schule kommen, sich mitverantwortlich fühlen und die Möglichkeit  nützen, ihre Wünsche und Vorschläge einzubringen. Es sollte für die Eltern selbstverständlich sein,  sich um ihre Schule zu kümmern.

                    

2.Leitsatz
                           
Gemeinschaft erfordert Rücksicht

 

Dazu entwickeln wir Vereinbarungen zwischen Schule und  Eltern, die von beiden Seiten einge-halten werden sollen. Wir vermitteln den Eltern unsere Ziele und Erwartungen aber auch, wo wir an unsere Grenzen stoßen. Soviel Freiheit wie möglich - so viele Grenzen wie nötig. Kinder benötigen für ihre Entwicklung Hilfen, die wir gerne anbieten. Kinder müssen wissen, was erlaubt ist und was nicht. Neue Entwicklungen übernehmen wir erst, nachdem wir die Sinnhaftigkeit für unsere Schule überprüft haben.

 

3.Leitsatz
    Wurzeln in der Heimat - fester Halt im Leben!

 

Ein reges Schulleben -  Einbindung der Bräuche des Jahreskreises, Feste, Projekte, Autorenlesun-
gen u. v. a . - liegt uns am Herzen und soll die Beziehung der Kinder zur Heimatgemeinde und
zur Region stärken. Unsere Schule bietet intensives Kennenlernen der Heimatgemeinde in geographischer, historischer und soziokultureller Hinsicht als Ausdruck der Verbundenheit und Wertschätzung des nahen Umfeldes der Schüler nach dem Leitsatz:
                                    "Wurzeln  in der Heimat - fester Halt im Leben“
Jedes Kind soll seinen Platz in der Gemeinde, in den Vereinen in der Gesellschaft suchen, finden und ausfüllen können und dort Wertschätzung erfahren. Das wollen wir an unserer Schule grundlegen.

      

4.Leitsatz
   Schule und  Eltern verfolgen die gleichen Ziele

 

Die Schule verpflichtet sich:                                            
Jedes Kind wird von Anfang an als Individuum, das einzigartig ist und viele Fähigkeiten besitzt,
angesehen.
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Die Schule wird versuchen, die Stärken jedes Kindes herauszufinden und sie individuell zu
stärken.
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Die Schule wird jedem Kind die, seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten gemäß, beste Ausbildung
vermitteln.
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Unsere
Schule wird jedem Kind den Weg und die Integration in die Klassengemeinschaft
ermöglichen.
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Die Schule wird Werte wie Rücksicht, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft einfordern und för-
dern.
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Die Schule wird den Kontakt zum Elternhaus regelmäßig pflegen und Neuigkeiten regel-
mäßig per Internet zur Information anbieten.
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Die Schule wird besonderen Wert auf Gesprächskultur legen, diese üben und fordern.

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Die Kinder dürfen die Schule am Morgen ab 7.00 betreten. Die Aufsicht durch die Lehrer beginnt jedoch nach den neuen Unterrichtsbeginnzeiten um 7.25 Unterrichtsbeginn ist täg-

lich um 7.40.

 

Die Eltern verpflichten sich:                 
Unser Kind wird sauber, ordentlich gekleidet und zeitgerecht in die Schule geschickt.
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Unser Kind wird täglich eine gesunde Jause in die Schule mitbekommen.
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Unser Kind wird zum Schuleintritt mit den wichtigsten Fertigkeiten wie "Selbständiges Anziehen, Schuhbänder zumachen, Selbständiges Klogehen, Schnäuzen, Türen schließen, Grüßen, die Zauberwörter "Bitte" und "Danke" verwenden, richtige Benutzung des Papierkorbes, der Grünen Tonne, bzw. der anderen Sammelbehälter vertraut sein.
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Unser Kind wird den richtigen Umgang mit Nahrungsmitteln beherrschen.
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Die Eltern wissen, dass die Kinder die Schule bereits ab 7.00 betreten dürfen, wissen aber

auch, dass die Aufsichtspflicht durch die Lehrer erst um 7.25 beginnt.
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Bei auftretenden Problemen nehmen wir zuerst Kontakt mit dem Klassenlehrer auf.
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*         Unser  Schulprofil      *

 

Unsere Schule bietet eine solide Grundausbildung als Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen und Fähigkeiten zum selbständigen Bildungserwerb.
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In allen Klassen werden die jährlichen Projekt- und Bildungsziele den Schülern wie den Eltern
bekannt gegeben, sodass am Ende des Schuljahres eine Evaluation leicht möglich ist.

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Unser Schule  ist bekannt dafür, dass die Kinder im persönlichen Umgang mit Erwachsenen Höflichkeit und Freundlichkeit anwenden. Das soll auch weiterhin so bleiben. 
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Unsere Schule bietet intensives Kennenlernen der Heimatgemeinde in geographischer, historischer und soziokultureller Hinsicht als Ausdruck der Verbundenheit und Wertschätzung des nahen Umfeldes der Schüler nach dem Leitsatz:
"Wurzeln in der Heimat - fester Halt im Leben“

Unsere Schule bietet allen Kindern die Möglichkeit, sich mit dem Werkstoff  Ton in unserem "Ton-Studio" auseinander zu setzen, die Eigenschaften des Materials kennen zu lernen, damit zu arbeiten und nach dem Glasieren auch im schuleigenen Brennofen zu brennen. Der ehemalige Tankraum wurde als Arbeitsraum für Tonarbeit adaptiert.
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Unsere Schule bietet eine professionelle PC-Ausbildung, auch heuer wieder mit  dem „
eJunior“ als jährlichen Abschluss und Höhepunkt an.
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Unsere Schule überprüft - intern und durch Elternbeteiligung, begleitend und im Nachhinein- die durchgeführten Entwicklungsziele, stellt fest in welche Richtung Verbesserungen möglich sind und
wie und wodurch diese zu erreichen sein werden.

           

Unser Schulprogramm

 

Am Beginn eines jeden Schuljahres steht eine Planungsphase, in der die kommende Jahresarbeit in groben Zielen definiert wird.
Dabei wird die Evaluation aus dem vergangenen Schuljahr einbezogen.
Es werden jeweils die pädagogischen, die erzieherischen und die veranstaltungstechnischen Ziele
des abgelaufenen Schuljahres auf ihre Erreichung hin überprüft.

Im Anschluss werden für das neue Schuljahr in den Klassenforen in allen Klassen Ziele definiert, die Verantwortlichkeiten für die Durchführung verteilt und eine Grobplanung mit Zeiteinteilung erstellt
Nach Durchführung der Projekte erfolgt in absehbarem Zeitraum eine Überprüfung - intern und durch Elternbeteiligung, begleitend und im Nachhinein- der durchgeführten Entwicklungsziele und eine Evaluierung der anfänglichen Zielvorgaben auf ihr Erreichen hin sowie eine Verschriftlichung der daraus resultierenden Erfahrungswerte.

                                                                                                                         

 

* Aktionsplan   *

 

Entwicklungsvorhaben
im Schj. 2007/08

 

 

                       

Projektarbeit im Anschluss an die Überreichung des FRED ARMBRUESTER SONDERPREISES bei der 3. Intermusica am 6.10.2007

Fred Armbruester

                   "Macht Musik schlau?
 
           Im Nachfolgenden ein Beitrag von FRED ARMBRUESTER, (Arzt u. Komponist)

Bildung ist machbar . . .

Bildung ist machbar – und zwar sofort !!

Denn es gibt nur  eine  Bildung und die läuft über frühkindliche Kunsterziehung durch Einbau in die Stundentafel des Lernkatalogs. Konkret: Zwei Stunden Musikunterricht pro Woche ab 1. Grundschuljahr.
Unterschieden von den vielen anderen Begriffen für Bildung, die allesamt Begriffe für Wissensbildung – also angesammeltes, gelerntes Wissen –  sind, gibt es nur   eine   Bildung, die  Gewissenhaftigkeit  und Schulung des Konzentrationsvermögens  liefert und  dazu seelische Stabilität in Stress-Situationen aber auch  Kreativität.

Aspiranten für diese  eine  Bildung lernen in besonderem Maße  unaufgeregtes, wohlüberlegtes Handeln nach Abgleich der eigenen Position mit anderen Positionen ihrer Umgebung. Dies entspricht wiederum einer gesteigerten  Team- und Integrationsfähigkeit  durch diese Bildung mittels Kunsterziehung. Für alle, die diese Bildung mittels Musikerziehung generiert haben, die einzige wirkliche Bildung wie ihre weltweite schwerpunktmäßige Nutzung außerhalb Deutschlands ausweist. [Kibbuz (Israel), Colleges, Gesangsvereine, Klosterschulen]

Man muss es noch einmal sagen.

Es ist Fakt jetzt:  Es gibt nur eine einzige Bildung ! Und die wird generiert und gesteuert von aktiver, selbstausgeführter Kunstausübung innerhalb einer Musiksozietät, einer Sing- oder Spielgemeinschaft.
Prof. Dr. H. G. BASTIAN et al.: "Kinder optimal fördern – mit Musik"  ©2001, Schott International

Dazu kommt, wer hätte das jemals für möglich gehalten, eine wissenschaftliche Sensation vor drei Jahren: Musiker haben etwas   "mehr" im Kopf -- als andere. Das heißt, parallel zu der vor sieben Jahren getesteten Intelligenz- und Bildungszunahme durch musikalische Früherziehung  (Bastian, Armbruester), gibt es jetzt  messbare morphologisch-anatomische Größenzunahme bestimmter Hirnregionen  (Uni JENA), entstanden durch das Erlernen und Üben musikalischer Fähigkeiten als Training von Kindesbeinen an. Hirnregionen, deren graue Substanz für Sehen, Hören und die Kontrolle und Umsetzung von Bewegungen verantwortlich ist. Untersucht an den Köpfen von heute 8 - 10 jährigen, amerikanischen Schulkindern.

Ein erneuter Beweis: 
Nur frühkindliche musikalische Kunsterziehung schafft die spezielle Kreativ-Intelligenz resp. ­ Bildung, die für die anspruchsvollen technischen und leitenden Berufe benötigt werden, von denen ja im übrigen auch unsere ökonomische Entwicklung und Konkurrenzfähigkeit abhängt, auch global gesehen ! Das gilt ebenso für jahrgangsgleiche Jugendliche im gesamten Laienmusik –bereich, wie von  F. Armbruester et al. MZL 02/03/06 – 01, CLARINO 02/03/06 – 02 beschrieben. Immerhin ein Spektrum von etwa  5,8 Millionen aktiv Musizierenden, die   jetzt bereits am Stopfen der Bildungslöcher von  PISA aktiv arbeiten, indem man sich Woche für Woche über Jahre hinaus aktiv musizierend in den Vereinen trifft. Unter diesen neuaufgetretenen  Umständen sollte die bisherige – überall geringschätzig-dürftige Haushaltsplanung – für den Laienbereich einer Generalrevision unterzogen werden. Dann hätte man – wenigstens auf dem Laienbereich – schon mal etwas Entscheiden- des für eine fortschrittliche Bildung getan, während in den Schulen der angestrebte Musikunterricht ja "noch in den Sternen" steht!

Ich fasse zusammen:

Wir brauchen für unsere Kinder jene Tugenden, die die Wirtschaft   "soft skills", also Schlüsselqualifikationen, nennt ! Das sind fast schon verlorengegangene Tugenden wie Ausdauer, Leistungsbereitschaft, Motivation, Konzentration, Flexibilität Kreativität, Engagement, Akzeptanz von Fachautorität. Selbst die Jugendlichen, die Betroffenen, bevorzugen neuerdings ansteigend Eigenschaften wie Fleiß und Ehrgeiz zu 75% (Shell-Studie 2002, höchster Wert in allen bisherigen Shell-Studien).  Allein das wäre Grund genug  für die Mahnung an die Kultuspolitik, endlich die Stundentafeln im Sinne von Musikunterricht ab 1. Grundschuljahr, mit  2 Std./Woche abzuändern! Während sich in Deutschlands und Österreichs  Chefetagen eine Unzahl von Hobby-Musikern tummeln, man denke an die Leitfiguren Schrempp, Plattner, Scheer und Schulte-Noelle & Co., geben Personalberater musikausübenden Bewerbern als den geeigneteren den Vorzug. Welches Beweises bedarf es noch für eine rentable, wirklich notwendige Bildung? Gemeinsame Musik-ausübung hat eine zutiefst sozial-ethische Wirkung. Aggressionspotentiale, Konfliktbereitschaft, ja Gewalttätigkeit, verschwinden oft erstaunlich schnell. Ein Phänomen im schulischen Bereich z. B. der 1. Klasse Grundschule wie ebenso im außerschulischen Laienbereich !

Und abschließend noch etwas, was uns betrifft:

Mit Sicherheit möchten Sie nicht zulassen, dass wir eine Geschmacksbildung unserer Jugendlichen wegen fehlender Bildung weiterhin versäumen! Genauso wenig, dass die allgemeine Einstellung junger Menschen für das,  was gut  und  was weniger gut, was ästhetisch schön  und  was hässlich  ist, weiterhin absinkt    z. B. auf das "Niveau Daniel Küblböck". Ich meine, - es hilft alles nichts, wir kommen nicht darum herum - wir müssen handeln, es geht um unsere Jugend, es geht damit um unsere eigene Zukunft ! In der Ferne:  "Um die Wiederherstellung des Generationen-Vertrages!" Aber auch um internationale Leistungsfähigkeit und damit Gleichberechtigung mit anderen Völkern Europas.

                                                                                                                                                                                          FRED ARMBRUESTER

                                                                                                                                                                                             Fulda, den 6. Oktober 2007                                                

 "Journal of Neuroscience" (Okt. 2003 Vol. 23(27), S. 9240 – 9245)

                                   

Projektablauf „SONDERPREIS FRED ARTMBRUESTER

Organisationsteams

VS Miesenbach

Dir. Erhard Mariacher (Initiator und Schulleiter)

Dipl. Päd. Doris Schneeberger ( Elementarlehrerin ME und BE)

Dipl. Päd Ruperta Tödling (Klassenlehrerin BE)

Siegfried Rohrhofer (Bezirkskoordinator/ Musikerziehung, Chorleiter)

 

Musik und  Theater: „Musik macht schlau!“ (FRED ARMBRUESTER SONDERPREIS)

 

1. 15.12.2007: Hirtenspiel „Alm-Weihnacht“  (mit Volksweisen aus der  Umgebung der Kinder)

 ORF-Übertragung; Teilnehmer: Kinder aus allen Klassen (Probenarbeit seit Anfang November; Instrumente:Querflöten, Ziehharmonika)

 

 

2. 24.1.2008: Siegfried der Drachentöter oder Der kleine Nibelungen-Ring
Es nehmen daran teil: VS Miesenbach, VS Strallegg, VS Pacher (ca. 100 Kinder von 6 bis 10 Jahren)

Workshop, „Siegfried der Drachentöter oder Der Kleine Nibelungen-Ring“: Hierbei handelt es sich – getreu unserem Anliegen, Kinder mit der Welt der Klassik und vor allem des klassischen Musiktheaters vertraut zu machen - um einen Opern-Workshop der besonderen Art: Gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen der 3 Volksschulen aus Miesenbach, Strallegg und Pacher wollen wir in die Welt der Sagen und Märchen eintauchen. Richard Wagner (1813-83) hat in seiner Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ eine Vielzahl deutscher Sagen zu einem umfangreichen Gebilde verarbeitet. Trotz aller (oftmals auch ideologischen) Interpretationen, die das Werk im Laufe von 130 Jahren seit seiner Uraufführung in Bayreuth (1876) erfahren hat:  in seinem innersten Wesen ist es ein Märchen, - ein Märchen von Göttern und Helden, aberwitzigen Zwergen und  gefährlichen Riesen – mit einem Kernmotiv: dem geheimnisvollen Ring, der demjenigen, der ihn besitzt, größte Macht verleiht. Und alle wollen diesen Ring besitzen: Menschen wie Götter, Riesen wie Zwerge. So wechselt er immer wieder seinen Besitzer, was natürlich mit Abenteuern aller Art verbunden ist: vom bösen Zwerg Alberich, der  den Rheintöchtern den Ring raubt, über den Göttervater Wotan und die beiden Riesen Fafner und Fasolt geht er durch zahlreiche Hände, bis es endlich dem kühnen jungen Helden Siegfried gelingt, den Riesen mittels eines selbst geschmiedeten Schwertes den Ring zu entreißen und so die junge Brünhilde aus ihrer Gefangenschaft auf einem von Feuer umgebenen Felsen zu befreien. Ein Spielleutepaar (Sängerin und Sänger, die ebenfalls in einige „Rollen“ schlüpfen) geleitet die Kinder durch die Handlung und die zu bestehenden Abenteuer, die dann von den Kindern selbst gespielt werden – und zwar in vielfachen Funktionen: Als Götter, Zwerge, Riesen, Waldgetier, Walkürenmädchen oder Feuerflammen – verbunden durch einige Dialoge und die Musik – haben sie genügend Gelegenheit, ihrer natürlichen Spielfreude freien Lauf zu lassen. Um einerseits eine allgemein verständliche Klarheit zu erreichen, andererseits natürlich auch der Spieldauer wegen  (in etwa 60-70 Minuten) wurde die Handlung gestrafft. So wird  es auch den kleineren Kindern möglich sein, dem Geschehen problemlos folgen zu können. Einem möglicherweise geäußerten Vorwurf, Wagner sei für Kinder „zu schwer“, sollen zwei Beispiele aus der Erfahrung entgegengehalten werden: Sowohl der große Kabarettist und Regisseur LORIOT wie auch die DEUTSCHE OPER BERLIN haben vor Jahren eigenständige und kindgerechte Bearbeitungen des „Rings“ herausgebracht und beiden Fassungen war immenser Erfolg beschieden. Daraus konnte die Erfahrung gewonnen werden,  dass Kinder durchaus bereit sind, sich von der Sagenwelt des Wagnerschen Werks verzaubern zu lassen, und – bei entsprechender Bearbeitung – auch für die Musik offen sind. Dies natürlich um so mehr, wenn sie – wie im Falle unseres Workshops – selbst zu Protagonisten werden. Ohne Vorarbeit geht es aber nicht! So erhalten die Schulen umfangreiches Vorbereitungsmaterial für die Lehrerinnen und Lehrer, um die Kinder optimal an den Workshop heranführen zu können. Dieses beinhaltet neben allen erforderlichen Unterlagen auch einige Dialoge, die von den Kindern im Vorhinein gelernt werden müssen.

 

 

Weitere Projekte folgen nach Erstellung durch das Aktionsteams : „Musik macht schlau!“

Hauptthema: Musisches (ME,BE)
Schwerpunkte, die für alle Klassen gültig sind!

 

3. Musik: Täglich mindestens ein Lied singen

Regelmäßiger Einbau der Musikschüler mit irhen Instrumenten

4. Bildnerische Erziehung:
Außerhalb des Norm-Unterrichtes: Arbeiten im SU: Zeichen für Haus, Baum, Mensch, Hund etc. erarbeiten und Freude am gegenständlichen Zeichnen fördern

Werkbetrachtungen: Bekannte Werke berühmter Künstler betrachten, darüber sprechen;
Was könnte der Maler gemeint haben? Warum gefällt dir das Bild? Warum nicht? Begriffe nennen:  Farbgebung, Kontrast, Helligkeit, gegenständlich oder abstrakt, impressionistisch, expressionistisch u.v.a. An Hand von exemplarischen Bildanalysen das Interesse wecken. Bis Schulschluss werden 10 Bilder der 3. u. 4. Schst und der 1.u.2.Schst.gemeinsam in der angeführten Art vorgestellt.

1.V. v. Gogh                           Die Sternennacht

2.E. Munch                      „Der Schrei“

3.E. Nolde                       Marschlandschaft mit Bauernhof“
4.G. Klimt
:                       Porträt der Adele Bloch-Bauer“

5.P. Klee                          „Lausbubenkopf“

6.F. Hundertwasser         St.Barbara Kirche in Bärnbach

7. P.Picasso                      Guernica“

8.Michelangelo                „Die Erschaffung Adams“

9:Rembrandt:                   „Mann mit Goldhelm“
10. Leonardo da Vinci
     Mona Lisa”

 

 

 

In Arbeit:

Bezirk Weiz: Musik macht schlau!

BI Juliane Müller (Bezirksschulinspektorin)

Dir. Erhard Mariacher (Initiator und Schulleiter)

Dir. Franz Derler (Bürgermeister in Birkfeld und Hauptschulleiter)

Siegfried Rohrhofer (Bezirkskoordinator im Bereich Musikerziehung)

Ausschreibung von Projektarbeiten an den Volks und Hauptschulen des Musikbezirkes Birkfeld (Rettenegg-Floing)

 

 

                 

              "Freie, sichere Sprech- und Ausdrucksweise"
                                                    Ziel: Sicheres, freies Sprechen und Sprachhandeln
 
Eine gehobene Umgangssprache in angenehmer Lautstärke üben, beherrschen und im alltäglichen Gebrauch anwenden.
 Der Dialekt sollte im Lehrer-Schülergespräch nach Möglichkeit völlig vermieden werden.
   

 Konkrete Maßnahmen:

Bis wann?

Art der Evaluierung

Schwerpunkt im Schuljahr 2007/08: “Nachdem das vorjährige Thema, „Reduktion des täglichen Lärms“ sehr erfolgreich bewältigt wurde, zielen die Themen des Schuljahres 2007/08 einerseits darauf aus, weiterhin den Lärm niedrig zu halten und andererseits eine gepflegte Gesprächsführung in allen verbalen Aktionen zu erreichen.

Antworten in ganzen Sätzen

1.u.2.  Semester (1.-4-Schst.)

Lehrer

Allgemeine Gesprächsführung üben: ausreden lassen; Lautstärke nicht als Argument gelten lassen

 
     Schulschluss


Lehrer, Eltern, Schüler

Kinder halten Referate mit gestellten Themen

1.u 2.Semester (3.u.4.Schst.)

Eltern werden eingeladen zuzuhören und  Fragen zu stellen

Kinder halten Referate mit selbst gewählten Themen

2.Semester (3.u.4.Schst.)

Eltern werden eingeladen zu- zu hören und Fragen zu stellen

Kinder rufen die Gemeinde, Post etc. um Informationen an.

Juni 2008

Information erhalten und weitergeben = Evaluation durch die Schüler und Lehrer

 eJunior:
Im Schj. 2007/08 wird von allen Schülern der 4. Schst. wieder der „eJunior“ absolviert.
Die VS Miesenbach ist seit dem Vorjahr als„eJunior Test Center“ deklariert.